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Veröffentlicht am: Jan 29, 2016 von Admin - Acorn Treppenlifte Deutschland & Kategorie Health

Gartenarbeit für Senioren – Bewegung und Entspannung an der frischen Luft

Gartenarbeit erfreut  Senioren und Seniorinnen das ganze Jahr über und wird nur selten als Belastung empfunden. Rosen, Sträucher und Bäume beschneiden, Beete pflegen, Kräuter ernten oder neue Gemüsesorten anpflanzen: die Gartenarbeit gehört für Senioren und Seniorinnen zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen.

Einer GfK-Studie im Auftrag des Gesamtverbandes der deutschen Versicherer e.V. (GDV) zufolge, empfinden weniger als 2 Prozent der über 55-JährigenGartenarbeit als zu schwer. 20 Prozent der Befragten gaben dagegen an, das Einkaufen und Putzen würde ihnen eher schwer fallen. Selbst bei den über 75-Jährigen gaben lediglich 3,5 Prozent der Interviewten an, Probleme bei der Gartenarbeit zu haben.

Wenn die Gartenarbeit zunehmend schwerer fällt

Gartenarbeit an der frischen Luft erleichtert das Leben im Alter und gibt älteren Menschen oft auch einen Lebenssinn, der bereits verloren schien.

Mit dem Alter kann die Arbeit aber auch zur Last oder Gefahr werden. Körperliche Belastung und Unfallgefahren werden immer öfter unterschätzt. Dabei passieren mit 23,2 Prozent in der Statistik die meisten Unfälle bei über 55jährigen ausgerechnet im Garten (22,9 Prozent geschehen im Haushalt, 6,9 Prozent beim Sport und 8,0 Prozent beim Autofahren).

Jedes Jahr werden rund 100.000 Gartenfreunde über 55 Opfer von Unfällen im Garten. Oft wird einfach nur die körperliche Arbeit unterschätzt oder es kommt zu unerwarteten Stürzen im Blumenbeet. Diesen Unfällen kann  mit etwas Vorsicht und ein paar Umgestaltungen vorgebeugt werden. Für ältere Menschen ist es oft schlimmer, wenn sie plötzlich ganz auf "ihren Garten" verzichten müssen.

Meistens wird der Verlust eines Gartens nach einem Umzug in eine kleinere Wohnung von älteren Menschen als großer Verlust empfunden, der mit Topfpflanzen und Kräutertöpfen auf dem Fensterbrett nicht wieder aufgefangen werden kann. Hier bieten sich das ehrenamtliche Engagement in einem öffentlichen Garten oder die neuen Initiativen im Bereich "Urban Gardening" an, die  in verschiedenen Großstädten grüne Oasen geschaffen haben.

Auf dem Tempelhofer Feld in Berlin haben sich z.B. auf dem riesigen Gelände des ehemaligen Flughafens gleich mehrere Gruppen gegründet, die gemeinsam kleine Hochbeete bestellen und Pflanzen in alten Badewannen pflegen. Hier sind sehr alte und sehr junge Menschen mit sehr unterschiedlichen Hintergründen gemeinsam aktiv und wetteifern um die beste Ernte. Das gemeinschaftliche Gärtnern in der Gruppe bietet dazu auch Senioren und Seniorinnen die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und andere Lebenswelten kennen zu lernen.

Quelle: Seniorfirst.de

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