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Veröffentlicht am: Jan 28, 2016 von Admin - Acorn Treppenlifte Deutschland & Kategorie Lifestyle

 

Immer wieder liest man in den Zeitschriften, dass Fahrprüfungen für Senioren im Strassenverkehr geplant werden und ältere Autofahrer mittelfristig gesetzlich dazu verpflichtet werden sollen.

Auf diese Weise können Verkehrsteilnehmer  über 65 Jahre testen, wie fit sie sich im Strassenverkehr verhalten.  Bei diesem Test sollen speziell geschulte Fahrlehrer mitfahren und die Reaktionsschnelligkeit und das Fahrverhalten überprüfen. In vielen Fahrschulen werden inzwischen Fahrkurse für Senioren angeboten. Viele Fahrlehrer lehnen jedoch eine gesetzliche Vorschrift ab, sie sehen den besseren Sinn und die Zweckmässigkeit auf freiwilliger Basis.

Unfallforscher hingegen sehen Handlungsbedarf. Laut ihrer Statistik nehmen die Unfälle im höheren Alter zu.  Über 75 jährige sind meist die Unfallverursacher. Der Schulterblick bereitet Schwierigkeiten, das Seh- und Hörvermögen lässt oftmals im Alter nach. Junge Fahranfänger belegen die niedrigere Unfallquote als die langerprobten Senioren.

Dennoch sind viele Senioren der Meinung, die besseren Autofahrer zu sein, da sie über mehr Fahrpraxis verfügen. Freiwillige Massnahmen werden aus diesem Grunde vermutlich kaum angenommen. Auch führen  medizinische Test kaum zu dem erhofften Erfolg. So mancher  65 + Fahrer fühlt sich noch fit und hat im Strassenverkehr den Überblick, während sich ein anderer gleichaltriger nicht mehr so sicher fühlt und weniger am Strassenverkehr teilnimmt.

Sollte eine gesetzliche Überprüfung vorgeschrieben werden, macht es sicherlich Sinn, alle Verkehrsteilnehmer in regelmässigen Abständen auf ihre Fahrtauglichkeit zu überprüfen. In den meisten Fällen sind es unerfahrene, geschwindigkeitsliebende Raser, die zu verheerenden Unfällen führen. Wer bei solchen Tests auffällt , sollte Nachschulungen, egal welchen Alters, absolvieren. Schliesslich geht es um die Fahrsicherheit und weniger um das Alter.

 

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