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Veröffentlicht am: Jan 20, 2016 von Admin - Acorn Treppenlifte Deutschland & Kategorie Gesundheit

Wie der Volksmund so schön sagt, ist gegen jede Krankheit ein Kraut gewachsen oder wie in diesem Fall - eine Knolle. Bereits seit mehr als 5000 Jahren ist die Ingwer-Knolle den Asiaten wegen ihrer heilenden Wirkung bekannt. Doch der Ingwer blieb kein Geheimnis der chinesischen Medizin, sondern verbreitete sich aufgrund seiner schmerzlindernden und wohltuenden Eigenschaften bis nach Europa.

Ingwer lindert eine ganze Reihe von Beschwerden.


Er verhindert Übelkeit und Erbrechen.  In einer Studie der Deutschen Krebshilfe e.V. bewiesen Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg, dass die Inhaltsstoffe von Ingwer bestimmte Botenstoffe des Brechzentrums im Gehirn hemmen. Dies kommt besonders Krebspatienten einer Chemotherapie zugute. Ohne weitere Nebenwirkungen hilft Ingwer die Übelkeit zu unterbinden. Für ohnehin geschwächte Menschen kann es schnell lebensbedrohlich werden, wenn sie keine Nahrung mehr zu sich nehmen können, da sie unter Übelkeit und Erbrechen leiden. Aber auch gegen Schwangerschaftsübelkeit oder Reiseübelkeit hilft die kleine Knolle.

 

Ingwer wirkt bei Gelenkschmerzen, Rheuma und Arthrose.  Bisher veröffentlichte Studien zeigen, dass Ingwer entzündungshemmende und schmerzstillende Eigenschaften besitzt. Die im Ingwer enthaltenen Stoffe weisen die gleiche Wirkung auf wie Acetylsalicylsäure, die in vielen bekannten Schmerzmitteln enthalten ist.  Mann könnte Ingwer als Aspirin der Natur bezeichnen. Es kann genauso gut Schmerzen und Entzündungen lindern, wie eine handelsübliche Tablette.

 

Auch bei Erkältungen und leichtem Fieber hilft die vielseitige Knolle, da sie ätherische Öle, sehr viel Vitamin C und Mineralien enthält. Zudem wärmt sie von innen und enthält viel Glutathion, welches dafür sorgt, dass das Immunsystem in Schwung kommt.

 

Man sagt Ingwer mittlerweile sogar nach, dass er der gefürchteten Alzheimer-Erkrankung vorbeugen kann.

 

Es geht noch weiter. Die im Ingwer enthaltenen Scharfstoffe verbessern die Glukoseaufnahme in den Muskelzellen. Das beweist eine Studie der Universität Sydney. Die Glukose wird besser vom Körper verarbeitet. Der Blutzuckerspiegel sinkt dadurch. Diabetes-Patienten und auch Sport -oder Fitnessfans profitieren davon.

Das Schöne ist, dass Sie ihren täglichen, kleinen Gesundheitsschub ganz unproblematisch und ohne Risiken und Nebenwirkungen selber Zuhause zubereiten können.

Für 250ml Ingwer-Tee einfach 5-6 Scheiben einer frischen Ingwer-Knolle schälen ( oder reiben ) und mit kochendem Wasser oder einem Tee Ihrer Wahl aufgießen. Etwa 10-20 Minuten ziehen lassen und je nach Geschmack mit Honig oder Zucker süßen. Der Tee kann kalt oder warm getrunken werden.

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