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Veröffentlicht am: Mar 20, 2015 von Admin - Acorn Treppenlifte Deutschland & Kategorie Gesundheit

Ein Sturz hat für ältere Menschen häufig den befürchteten Oberschenkelhalsbruch - auch als Schenkelhalsfraktur bezeichnet - zur Folge.

Dieser Bruch verheilt im höheren Alter oftmals schlecht, bleibende Probleme, die mit starken Bewegungseinschränkungen und bleibenden Schmerzen einhergehen können, sind oft die Folge.

Er ist auch gefürchtet, weil sich bei langen Liegezeiten Komplikationen mit tödlichen Folgen ergeben können. Umso wichtiger ist es zu wissen, wie man sich selbst bzw. seine Angehörigen vor einem Sturz mit solch fatalen Folgen schützen kann.

Senioren sind stärker gefährdet zu fallen

Zuerst ist wichtig, auf die Hintergründe von Stürzen einzugehen, die mit dem Menschen selbst zu tun haben: wenn man beispielsweise schlecht sieht oder durch die Einnahme von Medikamenten in der Wahrnehmung eingeschränkt ist, erhöht sich das Risiko, hinzufallen.

Ebenso bei Gleichgewichtsstörungen oder Schwindel. Wer aufgrund einer Erkrankung oder altersbedingt einen unsicheren Gang hat oder in seiner Beweglichkeit eingeschränkt ist, wer sich noch nicht an die Gehhilfen gewöhnt hat oder sogar dazu neigt, häufiger zu stürzen, sollte besonders vorsichtig sein und rechtzeitig auf die vorbeugenden Maßnahmen zurückgreifen.

Die Umgebung, in der wir leben, spielt in der Prophylaxe eine große Rolle: Wohnen wir in einer Wohnung mit Treppen - statt in einer ebenerdigen Wohnung - erhöht sich das Risiko, hinzufallen. Auch die Nutzung von Duschen mit einem erhöhten Duschwannenrand oder der Ein- und Ausstieg in die Badewanne sind häufig Ursachen für Stürze.

Elektrokabel und Teppiche, die lose auf einem Fußboden liegen wie z. B. Läufer oder Bettvorlieger, stellen eine Gefahr dar, darüber zu stolpern und hinzufallen. Hier ist es das sicherste, wenn man diese Stolperstellen ganz vermeidet, z. B. durch Kabelschächte an den Wänden oder indem man die Teppiche entfernt.

Wer sehr in seiner Bewegung eingeschränkt ist und beim Treppe auf- und abgehen Probleme hat - oder wer sich beim Treppe gehen unsicher fühlt - kann auf den Einbau eines Treppenliftes zurückgreifen.

Auch die Schuhe, die man trägt - bzw. die Socken, wenn man in diesen herumläuft - haben Einfluss: so ist auf möglichst rutschfeste Schuhsolen wie auch Socken (Anti-Rutsch-Socken) zu achten. Die Schuhe selbst sollten natürlich fest geschlossen sein. Wenn das Zubinden von Schnürsenkeln problematisch ist, kann man auf Schuhe mit leichter verschließbaren Klettverschlüssen zurückgreifen.

Vorsicht ist bei nassen oder feuchten Fußböden geboten: hier besteht für Menschen aller Altersstufen das Risiko, auszurutschen und man sollte feuchte Fussböden meiden, bis sie wieder trocken sind. Menschen, die bereits auf eine Gehilfen oder einen Rollator angewiesen sind, sollten diese immer in Griffweite erreichbar haben, so dass man beim Aufstehen oder Weitergehen wieder direkt auf diese Hilfe zugreifen kann.

Nassen Böden häufigste Ursache der Etagen

Für Menschen, bei denen ein erhöhtes Sturz-Risiko besteht, gibt es Hüftschutz-Gürtel sowie Unterwäsche mit Polstern, die die Hüften seitlich bei einem Sturz schützen sollen. Trotz aller vorbeugenden Maßnahmen lassen sich Stürze nicht zwingend vermeiden, doch man kann damit eventuell die Folgen eines Sturzes abmildern.

Gut ist - wenn das gesundheitlich und körperlich möglich ist - mit Gleichgewichtsübungen für mehr Stabilität beim Gehen zu trainieren. Hierzu sollte man sich Rat und Hilfe seitens der Ärzte und Physiotherapeuten holen.

Diese können einem - bezogen auf die gesundheitliche Ausgangslage - die passenden Übungen zeigen bzw. mit einem Einüben. Es gibt auch ein spezielles Sturzpräventionstraining. So liegt man auf der sicheren Seite, auch beim Trainieren.

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