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Veröffentlicht am: Dec 19, 2014 von Admin - Acorn Treppenlifte Deutschland & Kategorie Lebensstil

der Trend des Alternativen Zusammenlebens hat Auch die Senioren Erreicht

Deutschland gilt europaweit als das WG-Land schlechthin und dieser Ruf ist sicherlich nicht ganz unberechtigt.

Schließlich wurde einst in Berlin mit der Kommune1 die WG aus politischen Gründen erfunden und hat sich dann uber Jahrzehnete und Generationen von Studenten hinweg, auch aus ökonomischen Grunden etabliert. Im Laufe der Jahre wurden weitere WG -Formen erfunden bzw. gegrundet und mittlerweile finden sich Wohngemeinschaften aus sozialen, politschen und wirtschaftlichen Grunden zusammen. Egal ob Studenten, Alleinerziehende, Künstler oder Berufsanfanger, wer nicht alleine leben mochte, grundet einfach die passenden WG. Wen wundert es da, dass auch die Generation 50 + , die einst selbst Vorreiter der ersten WG-Welle in Deutschland waren, auch im Alter wieder zunehemend mit dieser Art des Zusammenlebens liebaugeln.

Seniorenwohngruppe statt StudentenbudeIn deutschen Großstadten, aber auch zunehmend auf dem Land, erfreut sich die Seniorenwohngruppe, als eine spezielle Art der Wohngemmeinschaft, zunehmender Beliebtheit. In den entsprechenden Wohngruppen teilen sich Menschen ab 50 Jahren Bad, Kuche und Wohnbereich, wobei jeder gleichzeitig sein eigenes Zimmer bewohnt. Fast wie in der klassischen Wohngemeinschaft eben. Allerdings werden die Bewohner je nach Bedarf in den Bereichen Pflege, Hauswirtschaft und Betreuung von ambulanten Diensten unterstutzt. Maximal 12 Menschen kommen in einer solchen Seniorenwohngruppe zusammen.

Finanziell ist diese Wohnlosung zwar nicht wirklich kostengunstiger als betreutes Wohnen oder ein Seniorenwohnheim, dafur liegen aber andere Vorteile der Wohngruppe klar auf der Hand. Die Bewohner gestalten ihren Lebensalltag weitgehend selbstbestimmt und in der Gruppe, woduch sie bis ins hohe Alter so weit wie moglich selbstandig und gleichzeitig gegen Altereinsamkeit gefeit sind. Die Mieter konnen ubrigens auf Wunsch bis an ihr Lebensende in der Gruppe wohnen bleiben und werden dort auch entsprechend pflegerisch betreut.

Auch die Kommunen zeigen zunehmend Interesse an dieser, auf das Alter ausgerichteten, Wohnform. Im Land Rheinland-Pfalz beispielweise wurde das Projekt "Wohnpunkt RLP" ins Leben gerufen, das gezielt Ortschaften mit weniger als 3000 Einwohneren unterstutzen mochte. Auf diese Weise konnen Senioren gemeinsam in ihren Heimatorten und in geeigneten, barrierefreien Immobilien wohnen und so ihre sozialen Kontakte aufrechterhalten. Außerdem werden Seniorenwohngruppen von den Pflegediensten direkt organisiert. Bei Interesse an Seniorenwohngruppen, sollte daher direkt bei den jeweiligen Kommunen oder bei einzelnen Pflegediesnsten nachgefragt werden.

Ubrigens kann eine Senioren-WG auch auf eigenen Initiative gegrundet werden, passende Mitbewohner finden sich dazu entweder ganz klassisch per Anzeige oder auch mit Hilfe eines naheliegenden Pflegestutzpunktes. Moglichkeiten und Bedingungen zur finanziellen Forderungen sind bei der Pflegeversicherung erhaltlich.

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