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Veröffentlicht am: Apr 23, 2014 von Admin - Acorn Treppenlifte Deutschland & Kategorie Neuigkeiten

Das Bad ist für die meisten Deutschen ein Ort des Wohlfühlens und Entspannens, des Abschaltens vom Alltag. Für viele Gehbehinderte jedoch wird der Gang zu Dusche, Waschbecken und WC immer mehr zur Qual. Denn wer sich ständig um Stürze sorgen oder mit Schmerzen kämpfen muss, kann sogar die Vorfreude auf das heiße Bad nicht mehr genießen. Zum Glück können Sie aktiv und recht unkompliziert gegen die wichtigsten Problemherde vorgehen. In einem Artikel für die Online-Ausgabe von Der Westen hat die Journalistin Eva Neumann einige hilfreiche Tipps für ein barrierefreies Bad zusammengestellt.

Thema: Platz

Für Neumann steht dabei von Anfang an fest: Das Hauptthema im Bad besteht für Gehbehinderte darin, ausreichend Platz für ein sicheres Bewegen zu schaffen. Typische Probleme: Gehhilfen wie ein Rolator werden bei der Planung von Architekten vielfach nicht mit eingeplant und auch der Platz vor der Badewanne reicht meist nicht aus, damit der Partner oder ein Pfleger ein sicheres Einsteigen garantieren können. Dabei gibt es eine recht einfache Faustregel: „Vor den einzelnen Elementen brauchen Rollstuhlnutzer einen Bewegungsfreiraum von etwa eineinhalb Metern“, so Petra Bank von der Landesarbeitsgemeinschaft Wohnberatung Nordrhein-Westfalen in Dortmund. In manchen Fällen bedeutet das den Abschied von der Badewanne, um Platz zu schaffen. Mit etwas Kreativität jedoch lässt sich bereits durch Umorganisieren der Elemente im Zimmer eine Menge in Sachen Beweglichkeit bewirken. Auch können kostengünstige Ideen wie eine Sitzerhöhung in der Wanne dafür sorgen, dass Ihnen das Aufstehen aus eigener Kraft gelingt.

Thema: Höhenunterschiede

Damit wäre bereits ein weiterer Aspekt genannt, der vielfach zu Schwierigkeiten führt: Das Überwinden von Höhenunterschieden im Bad. Gerade in dieser Hinsicht macht eine Dusche vielfach mehr Sinn als eine Wanne, vor allem, wenn sie bodengleich eingebaut wird und zudem nur über einen Duschvorhang als Abtrennung und Spritzschutz verfügt. Sollten danach die Anschlüsse zu hoch liegen, kann der Boden entsprechend angehoben werden – danach hilft eine Rampe dabei, den Höhenunterschied zum Rest der Wohnung zu überbrücken. „Der Eingang“, so Der Westen, „sollte genauso breit wie die Tür zum Bad sein: 80, besser noch 90 Zentimeter.“

Zusätzliche Aspekte

Über diese Punkte hinaus können Sie noch mehr tun, um Ihr Bad wirklich barrierefrei zu machen:

  • Klappsitze und mobile Hocker bieten in der Dusche zusätzliche Sicherheit.
  • Sitzerhöhungen können auch auf der Toilette den Höhenunterschied reduzieren.
  • Der Waschtisch sollte auch im Sitzen nutzbar sein. Dafür gibt es von einigen Herstellern bereits spezielle Anfertigungen.

Sollte Ihr Bad in einer oberen Etage des Hauses liegen, empfiehlt sich darüber hinaus noch der Einbau eines Sitzlifts. Sollten Sie Fragen haben, beraten wir Sie gerne. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Telefonisch unter 0800 724 2247 oder mit einer Mail.

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