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Veröffentlicht am: Jun 05, 2014 von Admin - Acorn Treppenlifte Deutschland & Kategorie Neuigkeiten

Gute Nachrichten für alle, die sich mit der Entscheidung für einen Treppenlift auseinandersetzen: Eine aktuelle Entscheidung des Bundesfinanzhofs hat die Möglichkeit einer steuerlichen Absetzung eines Sitzlifts bedeutend vereinfacht und damit den Einbau auch für finanziell weniger stark aufgestellte Haushalte zu einer realen Möglichkeit gemacht. Gerade aus unserer Sicht ist das Thema Mobilität im Haus damit endlich einen entscheidenden Schritt näher in Richtung Umsetzbarkeit gerückt.

Thema: Kosten

Das Urteil des Bundesfinanzhofs ist gerade deswegen so wichtig, weil es immer wieder vorkommt, dass Bedürftige aus preislichen Gründen auf den Ankauf eines Sitzlifts verzichten müssen – eine unzumutbare Beeinträchtigung. Sicherlich liegt dies auch daran, dass es sich bei einem Treppenlift um ein Produkt mit höchsten Anforderungen in Bezug auf Verarbeitung, Technologie und Sicherheit handelt. Doch darf man gleichzeitig durchaus nach einer staatlichen Unterstützung fragen, da Sitzlifte vielfach die hohen Kosten von Pflegepersonal reduzieren können. In dieser Hinsicht war es Verbraucherschützern schon lange ein Dorn im Auge, dass die steuerliche Absetzbarkeit solcher Aufzüge teilweise extrem komplex war.

Der konkrete Fall

In dem konkreten Fall hatte ein Gehbehinderter einen Treppenlift in sein Haus einbauen lassen. Dabei entstanden Kosten in Höhe von immerhin 18.000 Euro. Diese nun wollte der Kläger in seiner Steuererklärung als Sonderbelastung abziehen und damit den Kauf zumindest ein wenig erträglicher machen. Das Finanzamt aber lehnte dieses Vorgehen ab. Nur wer ein schriftliches medizinisches Gutachten vorlegen könne, welches einwandfrei eine Notwendigkeit des Treppenlifts verbürge, der könne die Kosten auch tatsächlich absetzen, so die Begründung. Mit diesem Argument räumte der Bundesfinanzhof nun auf. Entscheidend für die steuerliche Absetzbarkeit sei nicht, ob die Notwendigkeit vorher schriftlich fixiert worden sei, sondern nur, ob sie tatsächlich vorliege.

Was das Urteil bedeutet

Man darf das Urteil des Bundesfinanzhofs auf keinen Fall überinterpretieren. Denn es bedeutet keineswegs, dass jeder Treppenlift auch letztendlich steuerlich abgesetzt werden kann. Vielmehr wird dies noch immer in Zweifelsfällen geklärt werden müssen – blind darauf vertrauen dürfen Sie deswegen auf gar keinen Fall. Immerhin aber erspart es Ihnen die Notwendigkeit, kostspielige Gutachten einholen zu müssen, welche unter Umständen den Ankaufsprozess unnötig verlängern. Und ganz generell bedeutet es ebenfalls, dass eine steuerliche Absetzbarkeit prinzipiell gegeben ist – womit die hohe Belastung zumindest ein wenig abgefedert wird.

Noch Fragen?

Sollten Sie noch Fragen zum Thema Treppenlifte haben, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Die Berater von Acorn haben jahrelange Erfahrung mit allen Aspekten eines Sitzlifts, darunter auch den finanziellen. Ein kurzer Anruf 0800 724 2247 oder eine Mail genügt.

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