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Veröffentlicht am: Jun 23, 2014 von Admin - Acorn Treppenlifte Deutschland & Kategorie Neuigkeiten

Das Thema „Behinderung am Arbeitsplatz“ genießt in deutschen Betrieben noch immer nicht den Stellenwert, der ihm zusteht. Allzuoft werden Blinde, Autisten oder Gehbehinderte als Belastung empfunden, wird eine Integration als zu schwierig empfunden, das Potential für die gesamte Belegschaft verkannt. Das ist um so problematischer, als, wie die Welt in dem hervorragenden Artikel "Ziemlich beste Mitarbeiter" berichtet, eine aktuelle Studie belegt, dass Firmen hierzulande zweistellige Milliardenbeträge jährlich verloren gehen, weil die erforderlichen Fachkräfte fehlen. Behinderte können einen entscheidenden Beitrag zum Schließen dieser Lücke leisten – in sofern in den Führungsetagen endlich ein Umdenken einsetzt.

Behinderung muss kein Hindernis sein

Aus Erfahrungen aus dem eigenen Umfeld hat der Autor des Artikels Clement Booth, Vorstandsmitglied der Allianz SE, eine Menge darüber erfahren, wie wenig Behinderte den gängigen Klischees entsprechen. Vielmehr, so Booth, müsse man immer wieder feststellen, dass sie einzigartige Fähigkeiten in ihre Arbeit einbringen können und damit zu einem Gewinn, statt einer Belastung, für die Firma werden: „Blinde sind hervorragend aufmerksame Telefonisten. Autisten können hochkonzentriert mathematische Aufgaben lösen und Muster erkennen, weshalb sie jetzt vermehrt von Softwareunternehmen gesucht sind (und von Geheimdiensten mit Nachwuchssorgen beim Code-Knacken). Ihre psychische Störung lässt sie anders denken, und das wird gerade als ein großes Plus entdeckt. Oder: Eine Lernbehinderung muss kein Nachteil sein, wenn es um die Erledigung repetitiver Tätigkeiten geht, die andere gerne meiden. Und wer will daran zweifeln, dass Franklin Delano Roosevelt trotz seiner schweren Gehbehinderung ein sehr erfolgreicher US-Präsident war?“

Wie Inklusion den Gewinn erhöht

Wenn Booth für die Inklusion von Gehbehinderten oder Blinden plädiert, tut er das somit nicht aus Mitleid. Sondern vielmehr aus rein betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten:

  • Die Einbindung behinderter Mitarbeiter kann völlig neue und bisher unerschlossene Talente für die Firma aktivieren.
  • Die Einbindung behinderter Mitarbeiter kann sowohl akute kurzfristige als auch langfristige strategische Defizite in der Personalplanung abbauen.
  • Die Einbindung behinderter Mitarbeiter kann die Diversität der Belegschaft erhöhen, was sich direkt positiv auf die Wettbewerbsfähigkeit auswirkt.
  • Die Einbindung Behinderter sichert gemeinhin hochmotivierte und leistungsstarke Mitarbeiter.

Treppenlift: Praktische Vorraussetzungen schaffen

Freilich kann dieses Potential nur dann erschlossen werden, wenn in Betrieben endlich die praktischen Vorraussetzungen dafür geschaffen werden, dass Behinderte auch wirklich aktiv an dem Unternehmen teilhaben können. Dazu gehören unbedingt Maßnahmen zur Förderung der Barrierefreiheit wie der Einbau eines Treppenlifts, die Beseitigung von Höhenunterschieden zwischen Räumen oder die Bereitstellung von Rampen im Eingangsbereich. Diese Maßnahmen müssen nicht extrem teuer sein. Führen Sie doch unseren Online-Kostentest zur Ermittlung einer ersten Preisvorstellung durch.

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