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Veröffentlicht am: Jun 25, 2014 von Admin - Acorn Treppenlifte Deutschland & Kategorie Neuigkeiten

Vieles ist in der Schweiz besser: Das Essen, die Luft, die Natur, die Sauberkeit der Straßen. Jetzt punkten unsere Nachbarn im Süden noch auf einem ganz anderen Gebiet. Denn dank der Initiative und inspirierenden Ideen eines regionalen Forums für Ältere zeigt die Schweiz nun ganz Europa, wie es in Sachen Mobilität nach vorne gehen kann – mit einfachen, aber extrem smarten Konzepten und ganz viel persönlichen Einsatz.

Neue Konzepte

Dabei ist vor allem bemerkenswert, wie sehr sich der Verein der Älteren Region Aarau (Forära) aktiv in die örtliche Politik einmischt – und das nicht so sehr durch Proteste oder Beschwerden, sondern ganz konstruktive Vorschläge. So hat man gerade noch der Stadträtin ein ausführliches Papier vorgelegt, welches nachhaltige Wohnkonzepte für verschiedene Generationen erforschen möchte. Einer der Vertreter des Forums lebt dabei ganz konkret vor, wie so etwas in der Praxis aussehen könnte: Sein eigenes Heim besteht aus einem Haupthaus und einem Nebenhaus. Ersteres hat Gérald Erne um ein Stockwerk erweitert, damit es seinen Kindern groß genug ist. Dafür bewohnt er nun zusammen mit seiner Frau das barrierefreie Nebenhaus, in dem er auch mit dem Rollstuhl überall hin kommt.

Label: Altersgerechtes Wohnen

Dass sich solche Konzepte nicht schon längst auf breiter Front durchgesetzt haben, liegt vor allem daran, dass es an der passenden Förderungsstruktur mangelt. Gerade bei der Wohnungssuche erweist es sich oftmals als schwer, Barrierefreiheit zu erkennen oder, von Vermieterseite aus, passend zu bewerben. Dabei, so betont ein Artikel Aargauer Zeitung, nimmt der Anteil der über 65-jährigen massiv zu und haben immer mehr von ihnen sehr konkrete Ansprüche an das eigene Zuhause: „Die meisten älteren Menschen wollen so lange wie möglich zu Hause bleiben und ihr Leben selbstständig und selbstbestimmt gestalten können oder, falls sie doch umziehen müssen, im Quartier, in der Nachbarschaft wohnen bleiben. Das Forum der Älteren verlangt deshalb, dass Wohnraum so gestaltet wird, dass er 'in allen Lebensphasen genutzt werden' kann.“ Aus genau diesem Grund setzt man sich nun seitens der Betroffenen verstärkt für ein Label „Altersgerechtes Wohnen“ ein. Damit wäre, ähnlich wie bei einem Siegel für energiebewusstes Wohnen, ein gewisser Mindeststandard klar erkennbar. Das würde Anreize für Vermieter und Eigentümer schaffen, in entsprechende Infrastruktur und Maßnahmen zu investieren.

Warum es sich rechnet

Entgegen häufigen Befürchtungen muss eine altersgerechte Wohnung durchaus nicht extrem teuer werden. Wichtig ist lediglich, dass die Eingriffe von Anfang an vorgenommen werden, statt nachträglich. So erklärt Erne: „Wenn dies von Anfang an berücksichtigt wird, verursacht das Mehrkosten von 1 bis 2 Prozent. Spätere bauliche Anpassungen sind, wenn überhaupt noch möglich, sehr teuer.“ Außerdem, und das dürfte gerade in Deutschland von maßgeblicher Bedeutung sein, sparen Sie sich damit den Rechtsstreit mit Vermieter, Nachbar oder der Gemeinschaft – ein immer noch leidiges Thema für viele Gehbehinderte, wie ein Artikel in der Berliner Morgenpost beweist. Ganz unabhängig von ihren Bedürfnissen sollte ein Treppenlift stets ein Element ihrer Planung für eine barrierefreie Wohnung sein. Dabei muss ein Sitzlift gar nicht so teuer sein, wie sie vielleicht meinen. Gerne machen wir Ihnen ein konkretes Angebot, das Sie überraschen wird. Unsere Berater stehen für Sie bereit – entweder am Telefon unter 0800 724 2247 oder über unser Webformular.

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