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Veröffentlicht am: Jun 30, 2014 von Admin - Acorn Treppenlifte Deutschland & Kategorie Neuigkeiten

Dass sich Barrierefreiheit nicht überall von heute auf morgen durchsetzen lässt, ist verständlich. Gerade in großen öffentlichen Gebäuden verursachen die erforderlichen Umbaumaßnahmen oftmals extrem hohe Kosten und bedürfen einer langen Zeitspanne. Doch dass sich ganz offensichtlich auch viele Ärzte den Bedürfnissen von Gehbehinderten verweigern, ist mehr als bedauerlich. Denn gerade wenn es um die Gesundheit geht, sollte es wirklich keinerlei unnötige Grenzen mehr geben. Das gilt um so mehr, als sich eine verbesserte Barrierefreiheit laut Expertenmeinung für die Praxen durchaus auszahlen könnte.

Barrierefreiheit in der Praxis: Oftmals Fehlanzeige

Um die aktuelle Lage in deutschen Praxen zu erkunden, führte die Ärztezeitung eine Umfrage durch. Die Ergebnisse waren geradezu niederschmetternd: Gerade einmal elf Prozent der Ärzte, die im Ärzteportal registriert sind, erfüllten wenigstens drei der zwölf geforderten Kriterien zur Barrierefreiheit. Zu den Kritierien gehörten Fragen wie: „Ist die Praxis ebenerdig oder hat sie einen Aufzug? Ist die Praxis rollstuhlgerecht? Ist das WC barrierefrei? Gibt es spezielle Behindertenparkplätze? Sind die Stühle/Liegen verstellbar? Gibt es Orientierungshilfen für Sehbehinderte?“ Damit muss die Messlatte trotz eines augenscheinlich bereits recht niedrigen Anspruchs noch einmal tiefer gelegt werden

Investitionen lohnen sich

Das schlechte Ergebnis verwundert nicht nur deshalb, weil man gerade unter der Ärzteschaft ein besseres Bewusstsein für die Bedürfnisse von Gehbehinderten vermutet hätte. Vor allem können diejenigen Praxen, die mit gutem Beispiel voran schreiten, finanziell von einer Durchführung erforderlicher Maßnahmen profitieren. In einem Kommentar für die selbe Publikation hat Matthias Wallenfels diese Chancen wie folgt auf den Punkt gebracht: „Gerade die aus dem Boden schießenden modernen Gesundheitszentren und Ärztehäuser haben das Potenzial erkannt, das sich ihnen mit exzellentem Service - und nichts anderes ist die Barrierefreiheit - bietet. Sie können damit bei Patienten mit Behinderung wie auch deren Begleitpersonen punkten. Sie werden entsprechend weiterempfohlen.“

Treppenlift: Alles andere als unbezahlbar

Dabei muss Barrierefreheit nicht übermäßig teuer sein. Wie zurecht betont wird, kann bereits die altersgerechte Beschriftung der Räumlichkeiten in einer Praxis einen sehr wertvollen – und zudem extrem günstigen – Beitrag in Richtung Barrierefreiheit leisten. Auch ein Treppenlift muss keineswegs das Budget sprengen. Sie werden darüber erstaunt sein, wie günstig sich eine solche Lösung umsetzen lässt, vor allem, wenn die Praxis im ersten Stock liegt. Alleine schon unter diesen Gesichtspunkten wird es Zeit für ein Umdenken – die Patienten würden es den Ärzten auf jeden Fall danken.

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