Skip to main content

Veröffentlicht am: Jul 10, 2014 von Admin - Acorn Treppenlifte Deutschland & Kategorie Neuigkeiten

Keiner kann ernsthaft bestreiten, dass Technik unser Leben besser gemacht hat. Mobile Telefone erlauben es uns, sogar an den entlegensten Orten in einer Notsituation schnell Hilfe zu holen. Günstige Messgeräte ermöglichen die einfache und komfortable Kontrolle der eigenen Blutwerte. Und dank neuer Dentalgeräte ist sogar der Besuch beim Zahnarzt nur noch sehr selten wirklich schmerzhaft. Inzwischen haben wir die Vorteile des Fortschritts aber so verinnerlicht, dass wir die möglichen Gefahren für unser Sozialleben oftmals übersehen. Das jedenfalls meint Zukunfts- und Sozialforscher Stefan Seike. Und übt dabei heftige Kritik an einer Gesellschaft, die nicht mehr bereit ist, für ihre Bedürftigen aufzukommen.

Passive Sicherheit

Ein Aufhänger für Seikes Kritik ist die Zunahme sogenannter passiver Sicherheitssysteme für das eigene Haus. Diese Systeme ermöglichen es, praktisch schon bei Betreten der Wohnung mögliche Gesundheitsgefahren zu entdecken und ihnen gezielt entgegenzuwirken. Das klingt zunächst einmal geradezu fantastisch und wie aus einem Science Fiction Film, wie ein Artikel auf Telepolis / Heise Online aufzeigt: „Mehr Sicherheit durch ...

  • Sturzprävention mittels automatischer Lichtsteuerung,
  • durch sensorgesteuerte Heizungen und Klimaanlagen,
  • durch vernetzte Brandmelder, mobile Notrufsysteme
  • und eine umfassende Gebäudesensorik (Herd-, Dusche- oder Kühlschranküberwachung).“

Doch sieht Seike all diese Aspekte durchaus nicht nur als positiv.

Ist die Zukunft wirklich besser?

Zunächst einmal erfordert die Umsetzung der genannten Maßnahmen eine kontinuierliche, umfassende Datenerhebung. Bald schon werden alle unsere Gesundheitswerte von Technologien ständig erhoben, verarbeitet, ausgewertet und in Aktionspläne umgesetzt. Das ist im besten Fall eine Schritt in Richtung einer besseren Gesundheit und der Vermeidung von Unfällen. Im schlechtesten Fall setzt es uns den Technologien aus und birgt die Gefahr der Ausnutzung dieser so sensiblen Daten. Darüber hinaus sieht Seike sogar noch bedeutend schwerwiegendere soziale Konsequenzen. Viele der genannten passiven Techniken haben sich zum Ziel gesetzt, dass Menschen so lange wie möglich so autonom wie möglich leben können. Aber ist das wirklich immer wünschenswert? Schließlich brauchen wir alle auch soziale Kontakte und Mitgefühl und genau diese Werte kann keine noch so ausgefeilte Technologie wirklich bieten. Für Seike steht fest, dass hinter diesen meist sehr teueren Techniken vielmehr der Wunsch steht, sich als Gesellschaft nicht mehr um Pflegebedürftige kümmern zu müssen. Stattdessen werden Technologien vorgeschoben und dann noch so verkauft, als tue man den Betroffenen etwas Gutes.

Sicherheit heute schaffen: Der Treppenlift

Seikes Kritik wird all denen aus dem Herzen sprechen, die täglich mit Einsamkeit konfrontiert sind. Doch wird auch er eingestehen, dass ein verantwortungsbewusster Umgang mit Technik unter Beibehaltung der so essentiellen sozialen Kontakte die Lebensqualität vieler Pflegebedürftiger deutlich erhöhen kann. Denn ganz egal, wie man es dreht oder wendet, ist Selbstbestimmung ein wertvolles Gut. Genau aus diesem Grund kann ein Treppenlift die eigene Lebensqualität erhöhen und für ein Gefühl von mehr Sicherheit sorgen. Lassen Sie sich dazu gerne von uns beraten. Acorn steht schon seit vielen Jahren für Zuverlässigkeit und Sicherheit, für individuelle Lösungen und faire Preise. Sprechen Sie uns einfach über Telefon oder eMail an – unsere Berater freuen sich auf Sie!

« Zurück zum Blog